09.07.2026
Besuch aus Istanbul
Eine Woche lang durften wir unsere Partnerschule aus Istanbul bei uns Solingen begrüßen – eine Begegnung, die geprägt war von intensivem fachlichen Austausch, gemeinsamen Projekterlebnissen und vielen persönlichen Momenten, die uns als Schulgemeinschaft nachhaltig bereichert haben. Im Mittelpunkt stand das internationale Projekt „Digitale Bildung – Gemeinsam lernen, gestalten und verbinden“.
Von Beginn an entstand eine offene, lebendige Lernatmosphäre. In gemischten Teams diskutierten die Schülerinnen und Schüler, wie digital Schulen heute arbeiten, welche Rolle KI bereits spielt und wie moderne Lernräume gestaltet sein könnten. Aus diesen Gesprächen entwickelten sie kreative Zukunftsmodelle, gestalteten Visionen eines digitalen Klassenraums und präsentierten innovative Konzepte für Unterricht und Schulorganisation im Jahr 2040.
Neben der Projektarbeit lernten unsere Gäste auch die Region und ihre kulturelle Vielfalt kennen. Ein Besuch in Düsseldorf bot erste Eindrücke von unserer Umgebung, bevor die Gruppe in der Gesenkschmiede Solingen einen spannenden Einblick in traditionelle Handarbeit und industrielle Entwicklung erhielt, ein eindrucksvoller Kontrast zu den digitalen Zukunftsfragen, die zuvor im Mittelpunkt standen. Besonders wertvoll war auch der gemeinsame Tag in den Gastfamilien, der persönliche Begegnungen ermöglichte und den kulturellen Austausch vertiefte.
Gemeinsame Freizeitaktivitäten stärkten die internationale Gemeinschaft ebenfalls: Beim Beachvolleyball und Grillen im Ittertal. Abgerundet wurde die Woche durch einen Ausflug nach Köln, wo die Gruppe die Altstadt, den Rhein und den Dom erkundete.
Zum Abschluss gestalteten alle Teilnehmenden ein persönliches Leinwand unter der Leitfrage: „Wenn ich an den Austausch Türkei–Deutschland denke, denke ich an …“. Das daraus entstandene Gemeinschaftsbild symbolisiert die Verbundenheit, die in dieser Woche gewachsen ist.
„Mit Unterstützung der Deutsch‑Türkischen Jugendbrücke, kofinanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union, der NABIBB oder der DTJB wider.“
